Gläser mit Schraubdeckel sind praktisch. Nicht nur während dem Gebrauch zum Öffnen und Wiederverschliessen, sondern zum Wiederverwenden. Das ist landauf landab gängige Praxis - und in machen kreativen Bereichen auch sinnvoll, nicht jedoch im Lebensmittelbereich. Denn um die Abdichtung zu gewährleisten, ist in der Innenseite des Schraubdeckels eine Dichtungsmasse angebracht, die Weichmacher enthält. Und die kann im ungünstigen Fall vom Glasinhalt - ob säure- oder ölhaltig - angegriffen und Weichmacher ausgelöst werden. Glasdeckel können dann so aussehen:

Schraubdeckel in gesundheitsschädlichem Zustand

Links im Bild: mehrfach verwendeter Schraubdeckel aus Privathaushalt

Rechts im Bild: Gekauftes Produkt aus Einzelhandel

Das Weckglas mit dem Verschlusssystem des Glasdeckels, des Kautschukrings als Dichtmasse und den Klammern zur Fixierung während dem Sterilisieren hat demgegenüber mehrere Vorteile:

- Kautschuk enthält keinen Weichmacher und wird weder durch Säure noch Öl/Fett angegriffen.

- Sollte ein Kautschukring - aus welchen Gründen immer - nach Gebrauch nicht mehr verwendet werden können, reicht es, diesen zu ersetzen. Sowohl Weckglas als auch Glasdeckel und  Klammern können weiterverwendet werden. 

Und was ist mit dem Wiederverschliessen während dem Gebrauch?

Da gibt es die praktischen Frischhaltedeckel, die einfach anzubringen sind und eine hohe Haftigkeit aufweisen, so dass z.B. ein Birchermüesli oder Schüttelsalat im Weckglas auch im Rücksack oder der Schultasche bedenkenlos mitgenommen werden kann.